Veröffentlicht von Michael Emaschow

Michael ist Gründer und Geschäftsführer bei Papershift. Er kümmert sich darum unsere Kunden glücklich zu machen und behält dabei aber den Überblick über die Entwicklung und das Wachstum von Papershift.

Seit der Einführung des flächendeckenden Mindestlohns haben sich einige Anforderungen für Sie als Arbeitgeber verändert. Wir haben zusammengefasst, was Sie beachten sollten und zeigen Ihnen, wie Papershift Sie optimal bei der Einhaltung der neuen Anforderungen unterstützt.

 

Mindestlohn

Laut § 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf die Zahlung eines Arbeitsentgeltes mindestens in Höhe des gesetzlichen Mindestlohnes durch den Arbeitgeber. Seit dem 1. Januar 2015 beträgt dieser 8,50 Euro brutto je Zeitstunde. Zur Zahlung des Mindestlohnes sind alle Arbeitgeber mit Sitz im In- oder Ausland verpflichtet, soweit sie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen.

 

Wer ist vom Mindestlohn ausgeschlossen?

Keinen Anspruch auf die Zahlung des Mindestlohns haben laut § 22 des MiLoG folgende Personen:

  1. Praktikanten, wenn sie
    • das Praktikum verpflichtend auf Grund einer schulrechtlichen Bestimmung, einer Ausbildungsordnung, einer hochschulrechtlichen Bestimmung oder im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie leisten
    • das Praktikum von einer Dauer bis zu drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums dienen soll
    • das Praktikum von einer Dauer bis zu drei Monaten begleitend zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung durchgeführt wird
    • an einer Einstiegsqualifizierung oder an einer Berufsausbildungsvorbereitung teilnehmen
  2. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung
  3. Beschäftigte während ihrer Berufsausbildung
  4. Ehrenamtlich Beschäftigte
  5. Langzeitarbeitslose, die unmittelbar vor der Beschäftigung mindestens ein Jahr arbeitslos waren, für die ersten sechs Monate der Beschäftigung

 

Wie kann der Mindestlohn mit Papershift sichergestellt werden?

Die Einhaltung des Mindestlohns läuft über die Papershift Soll-Stunden-Funktion.

Ein Beispiel:

Sie beschäftigen in Ihrem Unternehmen eine Angestellte auf 450€-Basis. Damit der Mindestbetrag von 8,50 € pro Stunde nicht unterschritten wird, darf Ihre Angestellte also nicht mehr als 53 Stunden im Monat arbeiten. Sie definieren dafür die 53 Stunden als Soll-Stunden-Anzahl. Dass Ihre Angestellte nach Erreichen der 53 Stunden nicht weiter eingeteilt wird, legen Sie durch den gesetzten Haken bei „Soll-Stunden dürfen nicht überschritten werden“ fest.

Hinweis: Eine ausführliche Erklärung dazu finden Sie auch in unserem Hilfeforum.

sicherstellung mindestlohn

 

Nachweispflicht

Laut § 17 des MiLoG ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, den Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit jeder Arbeitnehmerin und jedes Arbeitnehmers spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen. Weiter ist der Arbeitgeber verpflichtet, diese Aufzeichnungen für mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

 

Wie können Sie diese Nachweispflicht mit Papershift erfüllen?

Mit Hilfe der Zeiterfassungsfunktion werden alle geleisteten Arbeitseinsätze Ihrer Mitarbeiter in Papershift dokumentiert. Das System erfasst den Beginn, das Ende, und die Dauer der im Wochenplan eingetragenen Schichten. Gesetzlich vorgeschriebene Pausenzeiten werden zudem automatisch erfasst.

Eine Schicht ging länger oder kürzer als geplant? Mit der Bearbeitungsfunktion können Sie und Ihre Mitarbeiter vom System erfasste Zeiten nachträglich anpassen und eventuell zusätzliche Pausen eintragen.

Alle Zeiterfassungen können sie außerdem als CSV-Datei exportieren und lokal auf Ihrem Rechner sichern.

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Quelle Titelbild: depositphotos

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