Veröffentlicht von Michael Emaschow

Michael ist Gründer und Geschäftsführer bei Papershift. Er kümmert sich darum unsere Kunden glücklich zu machen und behält dabei aber den Überblick über die Entwicklung und das Wachstum von Papershift.

Der Mindestlohn in der Pflegebranche

Ein Mindestlohn in der Pflegebranche existiert seit 2010. Zum 1. Januar 2015 wurde eine „Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche“ erlassen, die einen Lohn von 9,40 € im Westen (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein) und 8,65 € im Osten (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) festlegt.

In zwei Schritten soll der Mindestlohn bis 2017 weiter erhöht werden.

 

Für wen gilt dieser Mindestlohn?

Er gilt für alle Betriebe, die ambulante, teilstationäre oder vollstationäre Pflegeleistungen oder ambulante Krankenpflegeleistungen erbringen. Mit der zweiten Pflegeverordnung werden nun außerdem Betreuungskräfte von dementen Personen, Alltagsbegleiter, sowie Assistenzkräfte erfasst. In dieser Branche arbeiten rund 780.000 Beschäftigte. Bis zum 1. Januar 2015 betrug der Mindestlohn in der Pflegebranche 9,00 € im Westen und 8,00 € im Osten. Bis Ende 2016 sind auch Mindestlöhne unter 8,50 € erlaubt – allerdings nur da, wo allgemeinverbindliche Mindestlohn-Tarifverträge gelten. Spätestens 2017 muss jedoch auch in diesen Branchen ein Lohn in Höhe von mindestens 8,50 € pro Stunde gezahlt werden. Ab Januar 2018 gilt der von der Mindestlohnkommission festgesetzte allgemein gesetzliche Mindestlohn ohne jede Einschränkung.

 

Mit diesem Video können Sie sich ein Bild davon machen, welche Auswirkungen der Mindestlohn in der Pflege für Pflegebedürftige haben kann:

 

 

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Bildquelle: depositphotos

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