Veröffentlicht von Michael Emaschow

Michael ist Gründer und Geschäftsführer bei Papershift. Er kümmert sich darum unsere Kunden glücklich zu machen und behält dabei aber den Überblick über die Entwicklung und das Wachstum von Papershift.

Der Mindestlohn in der Schweiz

Bisher gibt es keinen branchenübergreifenden Mindestlohn in der Schweiz. Die Höhe des Lohns wird individuell im Einzelvertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer festgelegt und liegt in Branchen wie der Gastronomie durchaus unter dem gängigen Schweizer Existenzminimum von 3550 CHF (umgerechnet etwa 2250 €).

In einzelnen Branchen und Betrieben gibt es jedoch Gesamtarbeitsverträge (GAV), die Bestimmungen zum Minimallohn enthalten.

Bei einer Volksabstimmung 2014 entschieden sich die Schweizer mit einer großen Mehrheit (76,3 %) gegen die Einführung eines gesetzlichen MiLo von 22 CHF (umgerechnet ca. 18,50€). Wäre die Initiative angenommen worden, wäre die Schweiz heute das Land mit dem höchsten Mindestlohn der Welt. Die Befürworter des Mindestlohn-Referendums – linke Parteien und Gewerkschaften – hatten für einen ‚würdevollen‘ Lohn geworben. Die Initiatoren hielten ein monatliches Mindesteinkommen in Höhe von umgerechnet 3300 € für notwendig, um in der teuren Schweiz mit ihren hohen Mieten und Lebenshaltungskosten über die Runden zu kommen. Die Gegner, wie beispielsweise Regierung oder Unternehmer, warnten hingegen vor negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

 

Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, schauen Sie sich auch folgendes Video zum Thema Mindestlohn in der Schweiz an:

 

 

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Bildquelle: depositphotos

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