Veröffentlicht von Michael Emaschow

Michael ist einer der beiden Gründer von Papershift. Er kümmert sich darum unsere Kunden glücklich zu machen und behält dabei aber den Überblick über die Entwicklung und das Wachstum von Papershift.

40-Stunden oder 35-Stundenwoche, Halbtagsstelle – diese Begriffe sind weit verbreitet. Doch manchmal ist es schwierig, zu berechnen, wie lange am Tag oder im Monat gearbeitet werden muss. Mit diesen Kniffen und Formeln gelingt es Ihnen schnell und einfach – damit Sie immer genau wissen, wie viel und wie lange Sie arbeiten müssen.

Arbeitszeit berechnen: die tägliche Arbeitszeit

Im Arbeitsvertrag sind in der Regel Angaben Festlegungen zur wöchentlichen Arbeitszeit gemacht, indem dort die festgeschrieben ist, wie viele Stunden in der Woche zu arbeiten sind. Ebenfalls im Arbeitsvertrag ist festgelegt, wie viele Arbeitstage pro Woche zu leisten sind: Üblich sind 5-Tage-Woche bzw. 6-Tage-Wochen.

Mit der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit und die Anzahl der Arbeitstage ist es leicht, die durchschnittliche Zahl der Arbeitsstunden pro Arbeitstag zu bestimmen bzw. um die Arbeitszeit berechnen zu können. Man teilt die wöchentlichen Stunden durch die Arbeitstage. Die einfache Formel lautet:

Wochenstunden : Arbeitstage = durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstunden pro Tag

Das Ergebnis dieser einfachen Berechnung ist wohl bemerkt die durchschnittliche Stundenzahl. In der Praxis gibt es oft Verschiebungen. Bei einer 40-Stundenwoche wird oft montags bis donnerstags neun Stunden, freitags aber nur vier gearbeitet.

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Monatliche Arbeitszeit berechnen

Um zu bestimmen, wie viele Stunden im Monat gearbeitet werden müssen, wird es ein bisschen komplizierter. Die wichtige Frage: Wie viele Wochen hat ein Monat? Umgangssprachlich wird oft von „vier Wochen“ geredet, wenn ein Monat gemeint ist. Zur Bestimmung der monatlichen Arbeitszeit ist das zu ungenau. Denn die Monate sind meist länger als vier Wochen (einzige Ausnahme ist der Februar mit 28 Tagen). Werden die zusätzlichen Tage nicht berücksichtigt, ist die Berechnung verzehrt.

Zur Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat wird daher die wöchentliche Arbeitszeit mit dem Wochenfaktor multipliziert. Dieser Wochenfaktor gibt die durchschnittliche Anzahl der Wochen pro Monat an und ist recht kompliziert zu berechnen. Es fließen die Kalenderdaten aus 400 Jahren ein, um einen vertretbaren Durchschnitt zu bilden. In den Tarifverträgen wird der Wochenfaktor mit 4,35 festgelegt. Das ist ein guter Richtwert, von dem nicht ohne Grund abgewichen werden sollte.

Daraus ergibt sich folgende Formel um die monatliche Arbeitszeit berechnen zu können

Wöchentliche Arbeitszeit * Wochenfaktor (4,35) = Arbeitsstunden pro Monat.



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Teilzeitjobs

Bei Teilzeitjobs wird oft von einem 50 Prozent-Job oder einem 70 Prozent-Job gesprochen. Die monatliche Stundenzahl wird mit der angegebenen Prozentzahl (durch 100) multipliziert.

Stundenzahl = Normale Stundenzahl * Prozentzahl : 100

Dabei ist es unerheblich, ob die wöchentliche oder monatliche Stundenzahl berechnet wird.

Besonderheiten

Sehr große Schwierigkeiten bei der Berechnung bereiten in der Regel Feiertage und Krankheitstage. Ebenso ist oft umstritten, wie Pausen zu bewerten sind. Spezielle Regelungen können in den Arbeits- und Tarifverträgen getroffen werden. Es ist ratsam, einen Blick ins Kleingedruckte zu werfen. Grundsätzlich gilt, das bei Feiertagen nicht gearbeitet werden darf. Daraus ergibt sich, dass die wöchentliche Arbeitszeit und die monatliche Arbeitszeit durch Feiertage verkürzt werden.

Bei Krankheit muss die entfallende Arbeitszeit ebenfalls nicht nachgeholt werden. Wird nach der Gesundung länger gearbeitet, um einen durch die Krankheit entstandenen Rückstand aufzuholen, können dafür Überstunden aufgeschrieben werden. Grundsätzlich gilt die Arbeitszeit mit Pausen. Ausnahmen können indes vereinbart sein.

Auch bei Teilzeit, bei Bereitschaftsdienst und bei Dienstreisen gelten besondere Regelungen, die je nach Einzelfall sehr unterschiedlich ausfallen können. Arbeitszeitrechner im Internet berücksichtigen diese und andere Besonderheiten. Einfacher geht es natürlich mit der Online Personalplanung von Papershift, die bereits alles nötige wie übersichtliche Arbeitszeitkonten und Zeiterfassung enthält.

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