Veröffentlicht von Michael Emaschow

Michael ist Gründer und Geschäftsführer bei Papershift. Er kümmert sich darum unsere Kunden glücklich zu machen und behält dabei aber den Überblick über die Entwicklung und das Wachstum von Papershift.

Pünktlich zu Grippesaison und der Erkältungszeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Krankmeldung. Eine kurze Mitteilung per WhatsApp oder Email an den Vorgesetzten und die Krankmeldung ist erledigt? Ganz so einfach ist es leider nicht und auch wenn dieses Thema alltäglicher ist als z. B. die Urlaubsplanung wird dennoch mehr falsch gemacht.

Richtiges Vorgehen bei der Krankmeldung

Das Wichtigste in jedem Krankheitsfall ist die Krankmeldung im Büro. Der Mitarbeiter ist dazu verpflichtet sich vor der offiziellen Arbeitszeit bei der Arbeitsstelle zu melden und sich krank zu melden. Am besten macht man das direkt im Büro des Vorgesetzten bzw. der Personalverwaltung. Aber was ist hier erlaubt? Per Mail, WhatsApp oder doch klassisch durch einen Anruf? Ganz klar, auf der sicheren Seite ist man durch einen Anruf. Aber auch eine Email ist ein durchaus anerkanntes Mittel für eine Krankmeldung.

Anders verhält es sich wenn man sich nur bei Kollegen meldet und diese es „weiter geben“ sollen. Vergisst es der genannte Kollege, fällt das vergessene Krankmelden unweigerlich auf einen selbst zurück. Auch wichtig zu beachten ist, dass zuerst die Arbeitsstelle informiert werden muss und danach der gang zum Arzt erledigt werden sollte. Ebenfalls muss dem Unternehmen eine Einschätzung zur Krankheitsdauer mitzuteilen. Sollte sich diese Verändern muss man das ebenfalls dem Arbeitgeber melden.

Wann muss das Attest spätestens beim Vorgesetzten landen?

Gesetzlich vorgegeben ist, dass ein Attest am dritten Krankheitstag (nicht Werktag) auf dem Tisch des Verantwortlichen im Unternehmen liegen muss. Das kann natürlich auch nur eine Kopie des Attests sein. Es kann aber in Ihrem Arbeitsvertrag eine andere Regelung getroffen worden sein (z.B. das Attest muss am ersten Krankheitstag vorgelegt werden). In diesem Fall muss man sich natürlich an diese Regelung halten. Ist ein Arztbesuch erst an einem späteren Tag möglich, z. B. wegen Terminschwierigkeiten auf Seiten des Arztes oder auch wenn man selbst nicht aus dem Haus gehen kann aufgrund der Krankheit und somit ein Hausbesuch notwendig ist, so muss man dies dem Arbeitgeber mitteilen.

Braucht man immer ein Attest?

Prinzipiell Ja. Es kann aber in einem Unternehmen durchaus Konsens sein, erst ab einer längeren Krankmeldung ein Attest vorlegen zu müssen. Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall mit einem Attest um somit möglichen Abmahnungen vorzeitig den Riegel vorzuschieben.

Krankmeldung Formular

Attest für die Krankenkasse

Beim Arzt erhält man immer zwei Varianten des Attests. Das eine muss an den Arbeitgeber übergeben werden und die andere Variante an die eigene Krankenkasse. Das hat den Sinn, dass die Krankenkasse für einen Arbeitsausfall aufkommt und den Lohnausfall übernimmt. Gerade bei längerer Krankheit ist das sehr wichtig. Auch die Krankenkasse sollte das Attest sehr zeitnah erhalten da auch hier Fristen eingehalten werden müssen. Diese variieren aber von Krankenkasse zu Krankenkasse.

Was ist während der Krankheitszeit zu beachten?

Hier kann man sich sehr leicht merken, es ist alles erlaubt was der Genesung förderlich ist. Bei Migräne kann also durchaus ein Spaziergang erlaubt sein. Während dies bei einer Lungenentzündung eher unterlassen werden sollte. Einkaufen von Lebensmitteln ist hingegen immer erlaubt wobei das „shopping“ in der Einkaufsmeile der Stadt nicht dazu gehört.

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